Bildungsgänge
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Alternativ zur Abiturausbildung am Staatlichen Gymnasium haben Jugendliche mit erfolgreichem Realschulabschluss
an unserer Einrichtung die Möglichkeit, in einer dreijährigen Ausbildung die
allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
Das Abitur am beruflichen Gymnasium schließt eine berufstheoretische Orientierung ein.
Auf Wunsch kann im Anschluss an das Abitur am Ende der Klasse 13 in einigen Fachrichtungen zusätzlich ein Berufsabschluss
(Doppelqualifikation) erworben werden.
Es werden allgemein- und berufsbildende Inhalte vermittelt.
Die Abiturausbildung ist in folgenden vier Fachrichtungen möglich:
Für Interessenten stehen bei ungünstigen Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder weiter entfernten Wohnorten Internatsplätze zur Verfügung.
Für Interessenten stehen bei ungünstigen Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder weiter entfernten Wohnorten Internatsplätze zur Verfügung.

Um ein Studium an einer Fachhochschule in der Bundesrepublik Deutschland absolvieren zu können, ist die Fachhochschulreife erforderlich. An unserer Bildungseinrichtung kann man das Fachabitur in der Schulform einjährige Fachoberschule erwerben.
Zugangsvoraussetzung für diese Schulform ist der Realschulabschluss und eine erfolgreich absolvierte Berufsausbildung. Bewerber können sich für eine der drei Fachrichtungen "Gestaltung", "Technik" (Schwerpunkt Allgemeine Technik) oder "Wirtschaft" entscheiden, wobei hierfür grundsätzlich der erlernte Ausbildungsberuf ausschlaggebend ist. Bewerber für die Fachrichtung "Gestaltung" müssen zusätzlich einen Nachweis erbringen, dass sie im erlernten Beruf gestalterisch tätig waren und dazu zur Aufnahme einen Test bestehen.
Die Fachoberschule vermittelt eine hohe Allgemeinbildung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch.
Der fachrichtungsbezogene theoretische Unterricht vervollständigt die Stundentafel in der Fachoberschule.
Fachtheoretischer Unterricht in den einzelnen Fachrichtungen:
Fachrichtung Technik:
Allgemeine Technik (Stoffe, Statik, Energie, Messtechnik, NC-/CNC-Technik, CAD, Technologie, Pneumatik, Steuerungstechnik), Angewandte Naturwissenschaften (Physik, Chemie), Kommunikationstechnik, Sozial- und Rechtskunde, Wissenschaftliche Arbeitsmethoden
Fachrichtung Wirtschaft:
BWL/Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre, Angewandte Naturwissenschaft (Chemie), Kommunikationstechnik, Sozial- und Rechtskunde, Wissenschaftliche Arbeitsmethoden, Spezielle BWL
Fachrichtung Gestaltung:
Gestaltungslehre, Schrift, Kunstgeschichte, Darstellung, Informatik
Der Unterricht erfolgt in Vollzeitausbildung am BBZ. Im Rahmen des Faches Wissenschaftliche Arbeitsmethoden erstellen die Schüler eine Facharbeit im Team. Die schriftliche Prüfung findet am Schuljahresende in den Fächern Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und je nach Fachrichtung in Gestaltungslehre oder Allgemeine Technik oder BWL/Rechnungswesen statt. Die Aufgaben dazu werden zentral vom Thüringer Kultusministerium bereitgestellt. Jeder Prüfungsteilnehmer wird in mindestens einem Fach mündlich geprüft.
Nach bestandener Prüfung erhalten die Absolventen das Zeugnis der Fachhochschulreife und können dann ein Studium an einer Fachhochschule in der Bundesrepublik Deutschland, z. B. der Fachhochschule Schmalkalden aufnehmen.
Die Fachoberschule ist zur Antragstellung auf BAFÖG berechtigt. Der Antrag ist beim jeweiligen Landratsamt des Hauptwohnsitzes zu stellen.
Die Ausbildung erfolgt ebenso wie die gymnasiale Ausbildung vorwiegend in Haus A. Die fachspezifische Ausbildung geschieht in Haus B für den Wirtschaftsbereich, in Haus E für den Bereich "Gestaltung" und im Haus D bzw. in der Werkhalle 1 für die Technikausbildung.
Für Interessenten stehen bei ungünstigen Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder weiter entfernten Wohnorten Internatsplätze zur Verfügung.

Die Höhere Berufsfachschule baut auf einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) auf und führt in zwei Jahren zu einem schulischen Berufsabschluss. Ein Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb ist nicht erforderlich. Diese Schulform wird dort angeboten, wo die Wirtschaft nicht in der Lage ist, den notwendigen hohen Theorieanteil während der Ausbildung zu realisieren und ausreichend Praxisplätze bereitzustellen. An unserem Berufsbildungszentrum können die Jugendlichen eine Ausbildung zum "Staatlich geprüften Assistenten" in zwei Bildungsgängen absolvieren.
Kaufmännisch interessierte und sprachlich begabte Jugendliche können sich entsprechend ihren Neigungen und Zukunftsperspektiven für eine der beiden Fachrichtungen entscheiden. Sie erwerben Qualifikationen, die sie dazu befähigen, auf Sacharbeiterebene in kaufmännisch-verwaltenden Bereichen in unterschiedlichen Branchen zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Dabei lernen sie selbständig, kundenbezogen und qualitätsbewusst zu handeln und nutzen moderne Kommunikations- und Informationstechniken zur Beschaffung, Aufbereitung, Auswertung, Verwaltung und Weitergabe von Daten.
In der Fachrichtung Fremsprachen wird zusätzlich Wert auf die schriftliche und mündliche Kommunikation in Englisch und einer zweiten Fremdsprache (z. B. Französisch) in beruflichen und Alltagssituationen gelegt.
Neben dem allgemeinbildenden Unterricht in den Fächern Sozialkunde, Deutsch und Religion/Ethik werden die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich in fachtheoretischen Fächern Englisch, BWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht, Volkswirtschaftslehre, Datenverarbeitung, Textverarbeitung und Bürowirtschaft ausgebildet.
Selbstverständlich kommt auch der fachpraktische Unterricht nicht zu kurz. Dieser wird in der schuleigenen Übungsfirma nach fachrichtungsbezogenen Schwerpunkten von praxiserfahrenen Lehrkräften geleitet. Außerdem ist ein mindestens vierwöchiges Praktikum in einem Unternehmen, welches sich die Schülerinnen und Schüler selbst auswählen können, Bestandteil der Praxisausbildung.
Die Ausbildung erfolgt vorwiegend in Haus B.
Nach erfolgreichem Abschluß dieser Ausbildung ist es möglich, die Fachoberschule (Wirtschaft) zu besuchen.
Im allgemeinen Unterricht werden die Fächer Deutsch, Religion/Ethik, Englisch und Sozialkunde unterrichtet. Der fachtheoretische Unterricht setzt sich aus den Fächern Mathematik, Technische Physik, Betriebswirtschaftslehre, Programmierung, Anwendungssysteme, Betriebssysteme und IT-Systeme zusammen. Der fachpraktische Unterricht umfasst 16 Unterrichtsstunden und wird zum großen Teil in Projektarbeit mit den Schwerpunkten Programmierung, Anwendungssysteme, Betriebssysteme, IT-Systeme und Prozesstechnik durchgeführt.
Die schriftliche Prüfung für beide Bildungsgänge findet am Schuljahresende in vier durch das Thüringer Kultusministerium festgelegten Fächer, die vom gewählten Bildungsgang und der Fachrichtung abhängen, statt. Die Aufgaben dazu werden zentral bereitgestellt. Nach der schriftlichen Prüfung wird jeder Prüfungsteilnehmer in mindestens einem Fach mündlich geprüft. Gegenstand der praktischen Prüfung ist eine größere Arbeitsaufgabe, die sich aus der fachpraktischen Ausbildung der einzelnen Bildungsgänge ergibt.
Nach bestandener Prüfung erhalten die Absolventen das Abschlusszeugnis der höheren Berufsfachschule mit der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent , Fachrichtung .......“ bzw. „Staatlich geprüfter technischer Assistent für Informatik“.
Die höhere Berufsfachschule berechtigt für die Antragstellung auf BAFöG. Der Antrag ist beim jeweiligen Landratsamts des Hauptwohnsitzes zu stellen.
Für Interessenten stehen bei ungünstigen Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder weiter entfernten Wohnorten Internatsplätze zur Verfügung.

Nach erfolgreichem Abschluß der Hauptschule können Jugendliche eine Berufsausbildung beginnen. Wenn es ihr Wunsch ist, den Realschulabschluß zu erlangen, können sie die ein-/zweijährige Berufsfachschule besuchen. In einer ein-/zweijährigen Ausbildung wird den Jugendlichen neben allgemeinen Fächern eine berufsorientierte Ausbildung vermittelt.
An unserer Bildungseinrichtung ist es möglich, aus den Bildungsgängen Technik (Metalltechnik, Holztechnik), Wirtschaft/Verwaltung und Ernährung/Hauswirtschaft zu wählen.
Neben allgemeinen Fächern wie Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Physik, Chemie, Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Russisch) werden je nach Bereichswahl fachspezifische Unterrichtsfächer erteilt.
Technik
Technologie, Technische Mathematik, Technische Kommunikation, Informatik und fachpraktischer Unterricht in der Lehrwerkstatt.
Wirtschaft/Verwaltung
BWL/Buchführung, Volkswirtschaftslehre, Datenverarbeitung, Bürowirtschaft und fachpraktischer Unterricht im Lernbüro.
Ernährung/Hauswirtschaft
Fachkunde Ernährung, Fachkunde Hauswirtschaft, Datenverarbeitung, und fachpraktischer Unterricht im Hauswirtschaftsbereich.
Die fachspezifische Ausbildung im Bereich Technik geschieht in Haus D bzw. in der Werkhalle 1 für die praktische Technikausbildung.
Die Ausbildung im Bereich Wirtschaft/Verwaltung erfolgt vorwiegend in Haus B und für den Bereich Ernährung/Hauswirtschaft in Haus C.
Nach erfolgreichem Abschluß der Ausbildung erhalten die Jugendlichen den Realschulabschluß. Damit sind sie bei hervorragenden Lernergebnissen berechtigt, weitere Bildungsgänge wie das berufliche Gymnasium, die zweijährige höhere Berufsfachschule oder eine Berufsausbildung zu absolvieren.

In jedem Jahr gibt es Jugendliche, die den Hauptschulabschluß an einer Regelschule nicht bestehen. Diese Jugendlichen haben noch nicht die erforderliche Berufsreife erlangt. Um einen Beruf erlernen zu können, müssen sie ein Berufsvorbereitungsjahr an einer berufsbildenden Schule besuchen. An unserer Einrichtung bieten wir das Berufsvorbereitungsjahr in verschiedenen Schwerpunkten an. Das Ziel der Ausbildung besteht in der Erlangung des Hauptschulabschlusses. Weiterhin soll das BVJ dazu beitragen, dass sich die Schüler für eine spätere Richtung in der Berufsausbildung entscheiden können.
Folgende Möglichkeiten bieten wir an:
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Agrar/Hauswirtschaft Bau/Farbe Metall/Holz |
Neben den allgemeinen Fächern wie Deutsch, Sozialkunde, Mathematik und Sport erhalten die Jugendlichen eine fachspezifische Ausbildung je nach Wahlbereich. Ein hoher Wert wird während der Ausbildung auf praxisbezogenen Unterricht gelegt. Dabei erlernen die Schüler in den Lehrkabinetten den Umgang mit Technik sowie handwerkliche Fähigkeiten.
Die Ausbildung erfolgt vorwiegend in Haus C (Agrar/Hauswirtschaft), in Haus D und in der Werkhalle 1 (Metall/Holz) bzw. in Haus E und in Werkhalle 2 (Bau/Farbe).
Nach erfolgreichem Abschluß des BVJ erhalten die Jugendlichen das Zeugnis über den Hauptschulabschluß. Damit ist der Jugendliche berechtigt, weitere Ausbildungsmöglichkeiten wie die Berufsfachschule, Sek. 1 oder eine Berufsausbildung zu beginnen.

Die duale Ausbildung ermöglicht es dem Jugendlichen, einen Beruf seiner Wahl zu erlangen. Laut Berufsbildungsgesetz gliedert sich die Ausbildung in verschiedene Stufen. Diese Stufen müssen in einer drei- bzw. dreieinhalbjährigen Ausbildung durchlaufen werden. Für diese Ausbildung ist ein Lehrbetrieb erforderlich. Das heißt praktische Ausbildung im Betrieb und theoretischer Unterricht an unserem Berufsbildungszentrum.
Grundstufe - 1. Lehrjahr:
Hier werden die Grundlagen in dem jeweiligen Berufsfeld vermittelt.
Fachstufe I - 2. Lehrjahr:
An die berufliche Grundausbildung schließt sich nun eine schwerpunktorientierte Fachausbildung an.
Fachstufe II - 3. Lehrjahr:
Hier findet eine weitere Spezialisierung in der Fachausbildung statt.
In einigen Berufen wird die Spezialisierung in der Fachstufe III - 4. Lehrjahr fortgeführt.
An unserer Bildungseinrichtung erhalten Lehrlinge folgender Ausbildungsberufe ihren berufstheoretischen Unterricht:
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Verkäufer/in Maler/Lackierer Bauten- und Objektbeschichter Bau- und Metallmaler Florist/in Hauswirtschafter/in Hauswirtschaftshelfer/in Gärtner/in Gartenbauwerker/in |
Die Ausbildung erfolgt vorwiegend in Haus B für den kaufmännischen Bereich, in Haus C für den Bereich Agrar/Hauswirtschaft , und in Haus E bzw. in der Werkhalle 2 für die Maler/Lackierer.
Nach Abschluß der Berufsausbildung können die Jugendlichen weitere Bildungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. So besteht z.B. nach Berufsabschluss bzw. beruflicher Tätigkeit und vorhandenem Realschulabschuß die Möglichkeit, die Fachoberschule zu besuchen und die Fachhochschulreife zu erlangen.